Ratgeber

PKV mit 40: Was kostet sie – und lohnt sie sich noch?

Mit 40 stehen viele beruflich fest im Sattel: gutes Gehalt, klare Pläne, wenig Lust auf steigende Kassenbeiträge. Genau dann taucht die Frage auf, ob sich die private Krankenversicherung jetzt noch rechnet. Hier sind die Zahlen – mit Quelle und Datum.

Redaktion PKV-Preisindex.de Aktualisiert am 19. Oktober 2026 8 Min. Lesezeit
Inhalt (8 Abschnitte)
  1. Was kostet die PKV mit 40? Die Spannen für Basis, Komfort und Premium
  2. Veröffentlichte Musterbeiträge rund um das Eintrittsalter 40
  3. Lohnt sich die private Krankenversicherung mit 40 noch?
  4. Was Warten mit 40 kostet
  5. PKV-Wechsel mit 40: wann er möglich ist
  6. Gesundheitsprüfung mit 40: vorab anonym klären
  7. Tarifwahl mit 40: worauf es ankommt
  8. So kommen Sie mit 40 an echte Angebote
Das Wichtigste in Kürze
  • Mit 40 kostet ein Komfort-Tarif laut PKV-Preisindex rund 581 bis 905 € im Monat inklusive Pflegepflicht, Orientierungswert 662 € (Stand 18.10.2026, ohne Risikozuschlag, inkl. 10-%-Zuschlag).
  • Angestellte tragen nach dem Arbeitgeberzuschuss rund 331 € – der GKV-Arbeitnehmeranteil liegt 2027 bei rund 729,94 € (kinderlos, Szenario nach dem Kabinettsbeschluss vom 07.10.2026).
  • Selbstständige zahlen mit 40 inklusive 100 € Krankentagegeld rund 755 € (Spanne 664 bis 1.004 €) – unabhängig vom Einkommen; freiwillig gesetzlich Versicherte zahlen 2027 bis rund 1.402,50 €.
  • Ein Jahr Warten erhöht den Beitrag im Komfort-Niveau um rund 15 € im Monat, fünf Jahre Warten um rund 77 € – bis zum Alter 67 sind das für Selbstständige rund 20.361 €.
  • Die Gesundheitsprüfung klärt ein Partner-Experte vorab per anonymer Risikovoranfrage bei mehreren Versicherern.

Mit 40 kostet die PKV laut PKV-Preisindex für einen Komfort-Tarif rund 581–905 € im Monat inklusive Pflegepflicht, Orientierungswert 662 € (Stand 18.10.2026, ohne Risikozuschlag, inkl. gesetzlichem 10-%-Zuschlag). Angestellte tragen nach dem Arbeitgeberzuschuss rund 331 € – deutlich weniger als der GKV-Arbeitnehmeranteil 2027 von rund 729,94 € (kinderlos, Szenario). Für viele lohnt sich die PKV mit 40 deshalb noch; jedes weitere Jahr Warten kostet rund 15 € Beitrag im Monat.

Was kostet die PKV mit 40? Die Spannen für Basis, Komfort und Premium

Der PKV-Preisindex rechnet veröffentlichte Musterbeiträge von neun Versicherern auf Ihr Eintrittsalter um. Für 40 Jahre ergibt sich diese Übersicht – einmal als Gesamtbeitrag, einmal als Eigenanteil für Angestellte und einmal für Selbstständige mit Krankentagegeld:

PKV mit 40: Monatsbeitrag Krankheitskosten + Pflegepflicht (Spanne · Orientierungswert), Selbstbehalt mittel, ohne Risikozuschlag, inkl. 10-%-Zuschlag; Eigenanteil Angestellte nach Arbeitgeberzuschuss 2027 (Szenario); Selbstständige zusätzlich mit 100 € Krankentagegeld. Quelle: PKV-Preisindex, Stand 18.10.2026.
LeistungsniveauSpanneOrientierungEigenanteil angestelltSelbstständig mit Krankentagegeld
Basis/Einstieg437–607 €455 €228 €549 € (521–706 €)
Komfort581–905 €662 €331 €755 € (664–1.004 €)
Premium690–964 €852 €426 €945 € (774–1.062 €)

Was steckt im Orientierungswert für Komfort? Rund 585 € für die Krankheitskosten (inklusive gesetzlichem Zuschlag) und 76,91 € für die Pflegepflichtversicherung. Ein Krankentagegeld von 100 € pro Tag kostet mit 40 zusätzlich rund 43 € für Angestellte (ab dem 43. Tag) und rund 93 € für Selbstständige. Die Spanne ist breit, weil Tarife, Bausteine und Versicherer sich unterscheiden – die untere Grenze stammt aus dem flachsten, die obere aus dem steilsten belegten Altersverlauf.

Der Selbstbehalt verschiebt den Beitrag mit 40 deutlich

Im Komfort-Niveau liegt der Orientierungswert mit niedrigem Selbstbehalt (bis etwa 600 € im Jahr) bei rund 781 €, mit mittlerem (etwa 1.000 bis 1.500 €) bei 662 € und mit hohem Selbstbehalt (ab etwa 2.000 €) bei rund 581 € im Monat. Grundlage ist die Selbstbehalt-Reihe der Hallesche NK.select XL mit 35 Jahren: 766,00 €, 636,00 € und 458,92 €. Mit 40 haben viele ein finanzielles Polster aufgebaut – ein höherer Selbstbehalt kann sich dann lohnen, wenn Sie kleinere Rechnungen bequem selbst tragen. Wie der Index die Werte bildet, erklärt die Methodik.

Veröffentlichte Musterbeiträge rund um das Eintrittsalter 40

Kein Versicherer der Stichprobe veröffentlicht einen Beitrag für genau 40 Jahre und alle Niveaus – aber mehrere Beispiele zwischen 35 und 45 Jahren zeigen die Größenordnung:

Musterbeiträge der Versicherer für Eintrittsalter 35 bis 45, ohne Risikozuschlag; Indexwert = Krankheitskosten inkl. 10-%-Zuschlag ohne Pflegepflicht und Krankentagegeld. Erhebung 18.10.2026, Stand laut Quelle.
Versicherer · Tarif (Stand)AlterSelbstbehaltBeitragIndexwertenthalten
Hallesche · NK.select L 1200 (abgerufen 18.10.2026)351.200 €526,57 €526,57 €Zuschlag
HanseMerkur · Top Fit (ohne Datum, abgerufen 18.10.2026)351.000 €631,15 €564,40 €Pflegepflicht, Zuschlag
Signal Iduna · EXKLUSIV-SI (Dez. 2025)370 oder 500 €928,28 €809,86 €Krankentagegeld 150 €, Pflegepflicht, Zuschlag
SDK · AM12, S1, Z9, TA6/140 (Stand 01.26)4020 %, max. 480 €904,18 €–Krankentagegeld 140 €, Zuschlag, ohne Pflegepflicht
Allianz · Plus 70 + Zahn 75 (Stand 2026)4330 %, max. 1.500 €965,50 €704,42 €Krankentagegeld 160 €, Pflegepflicht, Zuschlag
HanseMerkur · Start Fit (ohne Datum, abgerufen 18.10.2026)451.000 €544,63 €456,01 €Pflegepflicht, Zuschlag
HanseMerkur · Top Fit (ohne Datum, abgerufen 18.10.2026)451.000 €786,40 €697,78 €Pflegepflicht, Zuschlag

Das einzige Beispiel für genau 40 Jahre stammt von der SDK: ein Premium-Paket für Angestellte mit 904,18 € im Monat, darin ein Krankentagegeld von 140 € ab der siebten Woche, aber keine Pflegepflichtversicherung. Der Arbeitgeber übernimmt laut SDK 452,09 €. Weil die Bausteine nicht einzeln ausgewiesen sind, fließt der Wert nicht in die Kern-Stichprobe ein – er liegt aber in der Größenordnung unserer Premium-Spanne zuzüglich Krankentagegeld. Alle Werte mit Quelle stehen im PKV-Preisindex.

Lohnt sich die private Krankenversicherung mit 40 noch?

Für viele lautet die Antwort ja – und zwar aus handfesten Gründen. Mit 40 liegen meist noch 27 Berufsjahre vor Ihnen. In dieser Zeit wirken die Vorteile der PKV jeden Monat:

  • Weniger Eigenanteil als in der GKV: Angestellte zahlen im Komfort-Niveau rund 331 € statt rund 729,94 € GKV-Arbeitnehmeranteil (kinderlos, 2027, Szenario). Das sind rund 399 € weniger im Monat – rund 4.790 € im Jahr (Schätzung). Mit einem Kind liegt der Eigenanteil bei rund 437 € gegenüber 672,56 €.
  • Beitrag unabhängig vom Gehalt: Gehaltserhöhungen, Boni oder Mieteinnahmen erhöhen den PKV-Beitrag nicht. Freiwillig gesetzlich Versicherte zahlen auf alle Einnahmen (§ 240 SGB V), Selbstständige 2027 bis rund 1.402,50 € im Monat.
  • Leistungen, die bleiben: Der Versicherer kann die Vollversicherung nicht ordentlich kündigen (§ 206 Abs. 1 VVG). In der GKV steigen dagegen ab 2027 die Zuzahlungen um 50 %, und der Festzuschuss für Zahnersatz sinkt von 60 auf 50 % (BGBl. 2026 I Nr. 228).
  • Schneller zum Facharzt: 60 % der Privatversicherten bekommen einen Facharzttermin in weniger als vier Wochen, gesetzlich Versicherte zu 35 % (Versichertenbefragung der Patientenvertretung im G-BA, 2025).

Angestellte 2027: Eigenanteil PKV (Komfort) und GKV-Arbeitnehmeranteil

Euro pro Monat nach Arbeitgeberzuschuss, Orientierungswert des PKV-Preisindex je Eintrittsalter; GKV kinderlos ab der Beitragsbemessungsgrenze

0 €250 €500 €750 €1.000 €26873030 J.29673035 J.33173040 J.36973045 J.42273050 J.*
PKV Komfort – Ihr AnteilGKV – Arbeitnehmeranteil 2027

PKV: Schätzwert aus dem PKV-Preisindex (Stand 18.10.2026, ohne Risikozuschlag, inkl. 10-%-Zuschlag), Arbeitgeberzuschuss 2027 höchstens 557,81 € + 114,75 € (Szenario). GKV: 6.375 € × (7,3 % + 1,45 % + 2,7 %), Kabinettsbeschluss 07.10.2026, Ø-Zusatzbeitrag 2,9 % angenommen. *Schätzspanne.

Besonders gut passt die PKV mit 40 für Angestellte mit einem Gehalt deutlich über der Versicherungspflichtgrenze, für Selbstständige mit stabilen Einnahmen und für alle, die Wert auf Chefarzt, Zweibettzimmer und hochwertigen Zahnersatz legen. Genauer rechnen sollten Familien mit mehreren Kindern: Mit zwei Kindern liegt der Eigenanteil im Komfort-Niveau bei rund 543 € – immer noch unter dem GKV-Arbeitnehmeranteil, aber mit weniger Abstand. Der ausführliche Ratgeber zur privaten Krankenversicherung ab 40 vergleicht die Altersstufen bis 54.

Was Warten mit 40 kostet

Jedes Jahr, das Sie später einsteigen, erhöht den Neukundenbeitrag. Laut den veröffentlichten Reihen von Allianz und HanseMerkur um rund 1,2 bis 2,7 % je Jahr. Für ein Komfort-Profil mit Eintritt 40 heißt das:

Warte-Kosten ab Eintrittsalter 40, Komfort, Selbstbehalt mittel, ohne Krankentagegeld; Orientierungswert des PKV-Preisindex, ohne künftige Beitragsanpassungen. Stand 18.10.2026 (eigene Berechnung).
Eintritt statt mit 40Mehrbeitrag gesamt / Monatangestellt: Eigenanteil / Monatangestellt bis 67selbstständig bis 67
mit 41 (ein Jahr warten)+15 €+7 €rund 2.300 €rund 4.600 €
mit 43 (drei Jahre warten)+45 €+23 €rund 6.514 €rund 13.029 €
mit 45 (fünf Jahre warten)+77 €+39 €rund 10.180 €rund 20.361 €

Was ein Jahr späterer Einstieg kostet – Komfort

Mehrbeitrag pro Monat, wenn Sie ein Jahr später eintreten (Orientierungswert)

0 €10 €20 €30 €1025 → 261130 → 311335 → 361540 → 412045 → 46*2350 → 51*

PKV-Preisindex, Datenstand 18.10.2026: 15 veröffentlichte Musterbeiträge von 9 Versicherern, auf das Eintrittsalter umgerechnet; Krankheitskosten inkl. 10-%-Zuschlag plus Pflegepflicht, Selbstbehalt mittel, ohne Krankentagegeld, ohne Risikozuschlag. *Ab 46 fortgeschrieben (Schätzspanne). Methodik: /methodik/

Die Summen „bis 67“ zählen den Mehrbeitrag ab dem späteren Eintritt bis zum Rentenalter – ohne künftige Beitragsanpassungen. Dazu kommt, was sich nicht in Euro fassen lässt: Wer früher einsteigt, baut länger Alterungsrückstellungen auf, und die Gesundheitsprüfung erfolgt mit dem Stand von heute. Ihre persönlichen Zahlen – auch für Basis oder Premium – rechnet der Warte-Kosten-Rechner.

PKV-Wechsel mit 40: wann er möglich ist

Angestellt über der Grenze

Ihr regelmäßiges Jahresgehalt liegt über der Versicherungspflichtgrenze: 2026 über 77.400 €, 2027 laut Kabinettsbeschluss über 84.150 € (Bundesrat ausstehend). Die Versicherungspflicht endet mit Ablauf des Jahres, in dem Sie die Grenze überschreiten, wenn Sie auch die Grenze des Folgejahres überschreiten (§ 6 Abs. 4 SGB V). Ihren Status prüft der Rechner zur Versicherungspflichtgrenze.

Neuer Job mit 40

Beginnt eine Beschäftigung mit einem Gehalt über der Grenze, sind Sie von Anfang an versicherungsfrei. Ein Jobwechsel mit 40 ist deshalb ein guter Moment: Lassen Sie Angebote rechnen, bevor der neue Vertrag beginnt.

Selbstständig oder freiberuflich

Hauptberuflich Selbstständige können sich unabhängig vom Einkommen privat versichern. Wichtig mit 40: ein Krankentagegeld, das zu Ihrem Einkommen passt – mehr dazu unter Krankentagegeld für Selbstständige.

Wartezeiten angerechnet

Wer aus der GKV kommt und den Antrag spätestens zwei Monate nach Ende der Vorversicherung für einen nahtlosen Anschluss stellt, bekommt die Versicherungszeit auf die Wartezeiten angerechnet (§ 197 Abs. 2 VVG).

Gesundheitsprüfung mit 40: vorab anonym klären

Mit 40 hat fast jeder schon Arztbesuche hinter sich – Vorsorge, eine Physiotherapie, eine Brille. Das ist normal und kein Grund, auf die PKV zu verzichten. Entscheidend ist die richtige Reihenfolge: Ein spezialisierter Experte aus unserem Partnernetzwerk stellt zuerst eine Risikovoranfrage bei mehreren Versicherern zugleich – ohne Ihren Namen und ohne dass ein Antrag gespeichert wird. Sie erfahren, wer Sie zu welchen Bedingungen annimmt, und entscheiden erst dann. Im eigentlichen Antrag beantworten Sie alle Fragen vollständig und wahrheitsgemäß (§ 19 VVG). Auf dieser Website fragen wir nichts zu Ihrer Gesundheit.

Tarifwahl mit 40: worauf es ankommt

Wer mit 40 einsteigt, bleibt seinem Tarif meist Jahrzehnte treu. Deshalb zählt nicht nur der Startbeitrag:

  • Leistungen fürs ganze Leben: Zahnersatz, Sehhilfen, Hilfsmittel und Heilmittel werden mit den Jahren wichtiger – maßgeblich sind die Tarifbedingungen.
  • Beitragsentlastung: Ein Entlastungsbaustein senkt den Beitrag ab dem Rentenalter; für Angestellte beteiligt sich der Arbeitgeber oft daran.
  • Selbstbehalt mit Spielraum: Gut ist, wenn Sie ihn später ohne neue Gesundheitsprüfung senken können – je nach Tarif.
  • Kinder mitdenken: Veröffentlichte Kindertarife kosten 161,50 bis 276,79 € im Monat; Neugeborene versichern Sie ohne Gesundheitsprüfung nach, wenn Sie sie binnen zwei Monaten anmelden (§ 198 VVG).

Für das Alter sorgt die PKV selbst vor: Der gesetzliche 10-%-Zuschlag, den Sie bis zum 60. Lebensjahr zahlen, wird ab 65 zur Beitragsdämpfung eingesetzt (§§ 149, 150 VAG); dazu kommen die Alterungsrückstellungen – Ende 2025 insgesamt 355,4 Mrd. € (PKV-Verband).

So kommen Sie mit 40 an echte Angebote

Der Index zeigt, was Musterkunden zahlen. Ihr eigener Beitrag hängt von Tarif und Gesundheitsprüfung ab. Der schnellste Weg zu echten Zahlen:

  1. Spanne kennen: Der Beitrags-Schätzer zeigt in 60 Sekunden Ihre Spanne, Ihren Eigenanteil und den GKV-Vergleich.
  2. Niveau und Selbstbehalt festlegen: Basis, Komfort oder Premium – passend zu Ihren Rücklagen.
  3. Anonym vorab anfragen und Angebote vergleichen: Ein Partner-Experte holt Angebote mehrerer Versicherer ein. Wie das abläuft, beschreibt der Angebotslotse.

Ein paar Jahre weiter? Die Zahlen für die PKV mit 45 zeigen, wie sich Spanne und Warte-Kosten nach 45 verändern; jünger Entschlossene finden sie unter PKV mit 35.

Häufige Fragen

Lohnt sich die PKV mit 40 Jahren noch?

Für viele Angestellte über der Versicherungspflichtgrenze und für Selbstständige ja. Mit 40 liegt ein Komfort-Tarif laut PKV-Preisindex bei rund 581–905 € im Monat; als Angestellte/r zahlen Sie davon rund 331 €, während der GKV-Arbeitnehmeranteil 2027 bei rund 729,94 € liegt (kinderlos, Szenario). Dazu kommen vertraglich zugesicherte Leistungen und ein Beitrag, der nicht mit dem Gehalt steigt.

Was kostet die private Krankenversicherung mit 40 im Monat?

Laut PKV-Preisindex (Stand 18.10.2026) rund 437–607 € für Basis-, 581–905 € für Komfort- und 690–964 € für Premium-Tarife – jeweils inklusive Pflegepflicht, ohne Krankentagegeld, ohne Risikozuschlag und inklusive gesetzlichem 10-%-Zuschlag. Ein veröffentlichtes Beispiel: Die SDK nennt für eine/n 40-jährige/n Angestellte/n im Premium-Bereich 904,18 € inklusive Krankentagegeld, ohne Pflegepflicht (Stand 01/2026).

Kann ich mit 40 noch in die PKV wechseln?

Ja, ein Höchstalter gibt es nicht. Angestellte brauchen ein regelmäßiges Jahresgehalt über der Versicherungspflichtgrenze (2026: 77.400 €, 2027 laut Kabinettsbeschluss 84.150 €), Selbstständige können unabhängig vom Einkommen wechseln. Wie bei jedem Neuabschluss prüft der Versicherer Ihre Gesundheit – das lässt sich vorab anonym klären.

Wie viel zahlt der Arbeitgeber mit 40 zur PKV dazu?

Die Hälfte des Beitrags, 2026 höchstens 613,22 € im Monat für Kranken- und Pflegeversicherung (§ 257 SGB V, § 61 SGB XI), 2027 laut Szenario rund 672,56 €. Bei einem Komfort-Tarif mit 40 übernimmt er damit rund 331 €, mit einem Kind zusätzlich rund die Hälfte des Kinderbeitrags.

Was kostet es, wenn ich mit dem Wechsel bis 45 warte?

Im Komfort-Niveau rund 77 € mehr Beitrag im Monat (Orientierungswert des PKV-Preisindex). Selbstständige zahlen das allein – bis zum Alter 67 rund 20.361 € –, Angestellte tragen davon rund 39 € im Monat. Künftige Beitragsanpassungen sind darin nicht enthalten.

Quellen

  1. HanseMerkur: PKV für Selbstständige – Start Fit und Top Fit (25/35/45 Jahre) – ohne Stand-Datum, abgerufen 18.10.2026
  2. SDK: Broschüre GesundheitsFAIR (1.645/01.26), Beispiel 40 Jahre – Stand 01.2026
  3. Signal Iduna: Broschüre privat-SI (1709002), Beispiel 37 Jahre – Dezember 2025
  4. Allianz: PKV für Selbstständige (33/43 Jahre) – Stand 2026
  5. Hallesche: Beitragsbeispiele NK.select (35 Jahre) – abgerufen 18.10.2026
  6. § 6 SGB V – Versicherungsfreiheit – abgerufen 18.10.2026
  7. § 257 SGB V – Beitragszuschüsse für Beschäftigte – abgerufen 18.10.2026
  8. § 197 VVG – Wartezeiten – abgerufen 18.10.2026
  9. Patientenvertretung im G-BA: Versichertenbefragung 2025 – Befragung Nov./Dez. 2025
Redaktion PKV-Preisindex.de

Unsere Beiträge stützen sich auf Gesetze, Angaben von Behörden und Verbänden sowie veröffentlichte Unterlagen der Versicherer – jeweils mit Stand. So arbeiten wir.

Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen zu den Kosten der privaten Krankenversicherung nach Eintrittsalter und zum Weg zum PKV-Angebot (Stand: 19. Oktober 2026). Er ersetzt keine individuelle Beratung. Welche Lösung zu Ihnen passt, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab, z. B. Alter, Gesundheit, Einkommen und Familie. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität; Gesetze und Tarife ändern sich. Beitragsangaben: veröffentlichte Musterbeiträge bzw. Schätzspannen aus dem PKV-Preisindex (Datenstand 18.10.2026), ohne Risikozuschlag, inklusive gesetzlichem 10-%-Zuschlag – kein Angebot. Herausgeber: PKV-Preisindex.de. PKV-Preisindex.de ist kein Versicherungsmakler und bietet keine Versicherungs-, Rechts- oder Steuerberatung an; eine individuelle Beratung erfolgt ausschließlich durch spezialisierte Kooperationspartner mit Erlaubnis nach § 34d GewO.

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