Inhalt (8 Abschnitte)
- Was kostet eine private Krankenversicherung im Monat? Die Spannen nach Alter
- Wie viel zahlen Angestellte, Selbstständige und Beamte im Monat?
- Was steckt im Monatsbeitrag?
- Monatsbeitrag oder echte Monatskosten? Der Selbstbehalt zählt mit
- Wie viel Geld braucht man, um privat versichert zu sein?
- Ist die PKV im Monat teurer als die GKV?
- Wie entwickelt sich der Monatsbeitrag über die Jahre?
- So kommen Sie vom Schätzwert zum echten Monatsbeitrag
- Eine private Krankenversicherung kostet im Komfort-Niveau laut PKV-Preisindex mit 30 Jahren rund 535 €, mit 40 Jahren rund 662 € und mit 50 Jahren rund 844 € im Monat, inklusive Pflegepflicht (Orientierungswert, Stand 18.10.2026, ab 46 Schätzspanne).
- Angestellte zahlen nur rund die Hälfte: Mit 35 bleiben bei einem Komfort-Tarif rund 296 € im Monat, weil der Arbeitgeber 2027 laut Szenario bis rund 672,56 € zuschießt.
- Selbstständige zahlen den Beitrag allein; mit 100 € Krankentagegeld kostet ein Komfort-Tarif mit 35 Jahren rund 671 € im Monat – der GKV-Höchstbeitrag 2027 liegt bei bis zu 1.402,50 €.
- Beamte versichern nur den Rest nach der Beihilfe: Finanztest fand 2025 für 30-Jährige empfehlenswerte Tarife für 250 bis 396 € im Monat.
- Wer die echten Monatskosten kennen will, rechnet den Selbstbehalt mit: 1.200 € im Jahr sind umgerechnet bis zu 100 € im Monat.
Was eine private Krankenversicherung im Monat kostet, hängt vor allem vom Eintrittsalter ab: Ein Komfort-Tarif inklusive Pflegepflicht liegt laut PKV-Preisindex mit 30 Jahren bei rund 535 €, mit 40 Jahren bei rund 662 € und mit 50 Jahren bei rund 844 € (Orientierungswert, Stand 18.10.2026, ohne Risikozuschlag, ab 46 Schätzspanne). Angestellte zahlen davon rund die Hälfte, Selbstständige den vollen Beitrag, Beamte mit Beihilfe oft nur 250 bis 396 € (Finanztest 3/2025). Schätzen Sie Ihren Wert:
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So rechnet der Schätzer: Orientierungswert des PKV-Preisindex (Median der Kern-Stichprobe aus 15 veröffentlichten Musterbeiträgen von 9 Versicherern, auf Ihr Eintrittsalter umgerechnet) × Selbstbehalt-Faktor (Hallesche NK.select XL, 35 Jahre: 600 € = 1,20, 1.200 € = 1,00, 3.000 € = 0,72) + Pflegepflicht nach Alter + Krankentagegeld 100 € pro Tag (optional) + rund 212 € je Kind. Ihr Anteil als Angestellte/r: Beitrag minus Arbeitgeberzuschuss, höchstens die Hälfte, 2027 bis 557,81 € für die Kranken- und 114,75 € für die Pflegeversicherung (Szenario). Selbstbehalt-Umlage = Selbstbehalt ÷ 12. Beamte: Korridor aus Finanztest 3/2025, kein eigenes Modell. Ab Eintrittsalter 46 fortgeschrieben (Schätzspanne). Ohne Risikozuschlag, inkl. gesetzlichem 10-%-Zuschlag, ohne künftige Beitragsanpassungen. Datenstand 18.10.2026. Orientierung, kein Angebot.
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Preisindex-Report als PDFWas kostet eine private Krankenversicherung im Monat? Die Spannen nach Alter
Den einen Preis gibt es nicht. Der Monatsbeitrag hängt von fünf Dingen ab: Eintrittsalter, Leistungsumfang, Selbstbehalt, Bausteinen wie Krankentagegeld und dem Ergebnis der Gesundheitsprüfung. Ihr Einkommen spielt keine Rolle. Die Tabelle zeigt, was veröffentlichte Musterbeiträge der Versicherer je Alter ergeben – als Spanne und als Orientierungswert in der Mitte.
| Eintrittsalter | Basis | Komfort | Premium |
|---|---|---|---|
| 25 | 313–463 € · 331 € | 416–694 € · 483 € | 495–740 € · 624 € |
| 30 | 353–496 € · 367 € | 470–741 € · 535 € | 559–790 € · 690 € |
| 35 | 398–531 € · 407 € | 531–792 € · 593 € | 631–843 € · 764 € |
| 40 | 437–607 € · 455 € | 581–905 € · 662 € | 690–964 € · 852 € |
| 45 | 480–694 € · 510 € | 636–1.035 € · 739 € | 755–1.102 € · 950 € |
| 50* | 534–818 € · 581 € | 708–1.223 € · 844 € | 840–1.302 € · 1.086 € |
| 55* | 596–966 € · 665 € | 789–1.447 € · 966 € | 936–1.541 € · 1.244 € |
Woher die Werte stammen: Der Index rechnet 15 veröffentlichte Musterbeiträge von 9 Versicherern auf Ihr Eintrittsalter um. Ein Beispiel direkt vom Versicherer: HanseMerkur nennt für Start Fit mit 1.000 € Selbstbehalt 326,35 € mit 25, 415,98 € mit 35 und 544,63 € mit 45 Jahren im Monat. Alle Rechenwege stehen in der Methodik, alle Einzelwerte im PKV-Preisindex. Die vollständige Tabelle für jedes Alter finden Sie in der PKV-Kosten-Tabelle.
Orientierungswert nach Eintrittsalter – Basis, Komfort, Premium
Euro pro Monat, Krankheitskosten + Pflegepflicht (Median der Stichprobe, auf das Alter umgerechnet)
PKV-Preisindex, Datenstand 18.10.2026: 15 veröffentlichte Musterbeiträge von 9 Versicherern, auf das Eintrittsalter umgerechnet; Krankheitskosten inkl. 10-%-Zuschlag plus Pflegepflicht, Selbstbehalt mittel, ohne Krankentagegeld, ohne Risikozuschlag. *Ab 46 fortgeschrieben (Schätzspanne). Methodik: /methodik/
Wie viel zahlen Angestellte, Selbstständige und Beamte im Monat?
Bei gleichem Tarif zahlt nicht jeder denselben Betrag aus eigener Tasche. Entscheidend ist, wer mitzahlt.
| Eintrittsalter | Angestellte: Ihr Anteil | Selbstständige inkl. Krankentagegeld | Beamte mit Beihilfe |
|---|---|---|---|
| 30 | rund 268 € | rund 601 € | 250 bis 396 € |
| 35 | rund 296 € | rund 671 € | nicht erhoben |
| 40 | rund 331 € | rund 755 € | nicht erhoben |
| 45 | rund 369 € | rund 850 € | nicht erhoben |
| 50* | rund 422 € | rund 983 € | nicht erhoben |
Angestellte
Der Arbeitgeber zahlt die Hälfte des Beitrags, 2026 bis 613,22 € im Monat (§ 257 SGB V, § 61 SGB XI), 2027 laut Szenario rund 667 bis 673 €. Das gilt auch für mitversicherte Kinder.
Selbstständige
Sie zahlen den Beitrag allein und sichern Ihr Einkommen bei Krankheit über ein Krankentagegeld ab. Der Beitrag bleibt gleich, auch wenn Ihr Gewinn steigt.
Beamte
Die Beihilfe übernimmt je nach Dienstherr und Familienstand 50 bis 80 % der Kosten; die PKV versichert nur den Rest. Ihren Satz berechnet der Beihilfe-Rechner für Beamte.
Was steckt im Monatsbeitrag?
Ein PKV-Beitrag besteht aus mehreren Bausteinen. Wer Angebote vergleicht, sollte prüfen, ob alle enthalten sind – sonst wirkt ein Angebot günstiger, als es ist.
- Krankheitskosten: ambulant, stationär und Zahn – der größte Teil des Beitrags.
- Gesetzlicher Zuschlag von 10 %: Vom 22. bis zum 60. Lebensjahr zahlen Sie ihn zusätzlich; er wird ab 65 zur Beitragsdämpfung eingesetzt (§§ 149, 150 VAG). Unsere Werte enthalten ihn.
- Pflegepflichtversicherung: gesetzlich vorgeschrieben, laut veröffentlichten Werten mit 35 Jahren rund 67 €, mit 45 Jahren rund 89 € im Monat.
- Krankentagegeld: für Selbstständige besonders wichtig; 100 € pro Tag kosten mit 35 Jahren rund 78 € im Monat (Orientierung).
- Kinder: Jedes Kind hat einen eigenen Beitrag, laut veröffentlichten Kindertarifen 2026 rund 161,50 bis 276,79 € im Monat.
Wichtig: Der gesetzliche Zuschlag fällt ab dem Jahr nach dem 60. Geburtstag weg. Und die Pflegepflicht ist für Kinder beitragsfrei mitversichert.
Monatsbeitrag oder echte Monatskosten? Der Selbstbehalt zählt mit
Ein niedriger Monatsbeitrag kann schlicht einen hohen Selbstbehalt bedeuten. Für eine ehrliche Rechnung legen Sie den Selbstbehalt auf zwölf Monate um. Die Hallesche nennt für NK.select XL mit 35 Jahren 766,00 € bei 600 €, 636,00 € bei 1.200 € und 458,92 € bei 3.000 € Selbstbehalt im Jahr.
| Selbstbehalt pro Jahr | Angestellte: Anteil | + Umlage | zusammen | Selbstständige | zusammen |
|---|---|---|---|---|---|
| 600 € | 350 € | 50 € | 400 € | 700 € | 750 € |
| 1.200 € | 296 € | 100 € | 396 € | 593 € | 693 € |
| 3.000 € | 265 € | 250 € | 515 € | 531 € | 781 € |
Was die Zahlen zeigen: Für Angestellte lohnt ein sehr hoher Selbstbehalt selten, denn auf ihn gibt es keinen Arbeitgeberzuschuss. Selbstständige fahren mit einem mittleren Selbstbehalt in diesem Beispiel am günstigsten. In guten Jahren zahlen Sie den Selbstbehalt gar nicht – und viele Tarife erstatten zusätzlich Beiträge, wenn Sie keine Rechnungen einreichen. Wie stark der Selbstbehalt wirkt, zeigt auch das Diagramm:
So wirkt der Selbstbehalt: Hallesche NK.select XL, 35 Jahre
Monatsbeitrag inkl. gesetzlichem Zuschlag je Selbstbehalt-Stufe
Hallesche: Beitragsbeispiel hallesche.de (1.200 €, abgerufen 18.10.2026) und Broschüren W 127–129 (600 €/3.000 €, laut Faktenblatt K7). Ohne Risikozuschlag.
Wie viel Geld braucht man, um privat versichert zu sein?
Diese Frage stellen viele – und die Antwort überrascht: Für den Beitrag selbst zählt Ihr Einkommen nicht. Ein Einkommen ist nur für den Zugang wichtig:
- Angestellte brauchen ein regelmäßiges Jahresgehalt über der Versicherungspflichtgrenze: 2026 über 77.400 €, 2027 laut Kabinettsbeschluss vom 07.10.2026 über 84.150 € (Bundesrat ausstehend; § 6 SGB V).
- Selbstständige und Freiberufler können sich unabhängig vom Einkommen privat versichern.
- Beamte erhalten Beihilfe und versichern nur den Rest – unabhängig von der Besoldungsgruppe.
Planen Sie den Beitrag trotzdem mit Reserve: Er läuft ein Leben lang, auch in Jahren mit weniger Einkommen. Gute Nachricht: Die Basisabsicherung können Sie als Sonderausgabe von der Steuer absetzen (§ 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG) – das senkt die tatsächliche Belastung. Wie Beitrag und Gehalt zusammenhängen, erklärt der Ratgeber PKV-Kosten und Gehalt.
Ist die PKV im Monat teurer als die GKV?
Für viele ist sie günstiger – besonders bei gutem Einkommen und frühem Einstieg. Der Grund: In der GKV wächst der Beitrag mit dem Einkommen bis zur Bemessungsgrenze, 2027 laut Kabinettsbeschluss 6.375 € im Monat. Freiwillig versicherte Selbstständige zahlen dann bis zu 1.402,50 € im Monat (kinderlos) – und zwar auf alle Einnahmen, auch Mieten und Kapitalerträge (§ 240 SGB V). Angestellte über der Grenze tragen 2027 rund 729,94 € Arbeitnehmeranteil.
Angestellte 2027: Eigenanteil PKV (Komfort) und GKV-Arbeitnehmeranteil
Euro pro Monat nach Arbeitgeberzuschuss, Orientierungswert des PKV-Preisindex je Eintrittsalter; GKV kinderlos ab der Beitragsbemessungsgrenze
PKV: Schätzwert aus dem PKV-Preisindex (Stand 18.10.2026, ohne Risikozuschlag, inkl. 10-%-Zuschlag), Arbeitgeberzuschuss 2027 höchstens 557,81 € + 114,75 € (Szenario). GKV: 6.375 € × (7,3 % + 1,45 % + 2,7 %), Kabinettsbeschluss 07.10.2026, Ø-Zusatzbeitrag 2,9 % angenommen. *Schätzspanne.
Dazu kommen Unterschiede bei der Leistung: In der PKV sind die Leistungen vertraglich zugesichert, der Versicherer kann die Vollversicherung nicht ordentlich kündigen (§ 206 Abs. 1 VVG). In der GKV steigen ab 2027 die Zuzahlungen um 50 %, der Festzuschuss für Zahnersatz sinkt von 60 auf 50 % (BGBl. 2026 I Nr. 228). Fair ist auch: In der PKV zahlt jede Person einen eigenen Beitrag, in der GKV sind Kinder und Ehepartner ohne eigenes Einkommen oft beitragsfrei mitversichert. Mit mehreren Kindern lohnt deshalb eine genaue Rechnung durch einen Partner-Experten.
Wie entwickelt sich der Monatsbeitrag über die Jahre?
PKV-Beiträge steigen, wenn die Gesundheitskosten steigen – wie in der GKV auch. Laut WIP stiegen die Beitragseinnahmen je Versicherten von 2006 bis 2026 in der PKV im Schnitt um 3,4 % pro Jahr, in der GKV um 3,9 %. Anpassungen kommen in der PKV oft in Sprüngen, weil Versicherer erst ab bestimmten Schwellen anpassen dürfen. Gegen hohe Beiträge im Alter wirken Alterungsrückstellungen (Ende 2025 insgesamt 355,4 Mrd. €), der Wegfall des Zuschlags ab 61 und auf Wunsch ein Beitragsentlastungstarif. Welche Kennzahlen zur Beitragsstabilität der Versicherer öffentlich sind, zeigt PKV-Tarifprofil.de zur Beitragsstabilität.
Wichtig für die Planung: Jedes Jahr späterer Einstieg erhöht den Startbeitrag dauerhaft – mit 40 Jahren um rund 15 € pro Monat und Jahr Wartezeit (Komfort). Das rechnet der Warte-Kosten-Rechner.
So kommen Sie vom Schätzwert zum echten Monatsbeitrag
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Ein- oder Zweibettzimmer, Zahnschutz, Selbstbehalt, Krankentagegeld: Ihre Wünsche bestimmen den Beitrag mehr als der Versicherer.
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Ein spezialisierter Experte aus unserem Partnernetzwerk holt Angebote mehrerer Versicherer ein – auf Wunsch vorab per anonymer Risikovoranfrage, damit Sie Ihren Beitrag kennen, bevor Sie einen Antrag stellen.
Den Durchschnitt aller Versicherten – laut PKV-Verband 2026 rund rund 617 € im Monat – erklärt der Ratgeber PKV-Kosten im Durchschnitt. Für Ihren Neuabschluss zählt aber der Wert für Ihr Alter.
Häufige Fragen
Was kostet eine private Krankenversicherung im Monat?
Laut PKV-Preisindex kostet ein Komfort-Tarif inklusive Pflegepflicht mit 30 Jahren rund 535 €, mit 40 Jahren rund 662 € und mit 50 Jahren rund 844 € im Monat (Orientierungswert, Stand 18.10.2026, ohne Risikozuschlag, ab 46 Schätzspanne). Angestellte tragen davon rund die Hälfte, Selbstständige den vollen Beitrag.
Wieviel kostet die private Krankenversicherung im Monat für Angestellte?
Angestellte zahlen nach dem Arbeitgeberzuschuss bei einem Komfort-Tarif mit 30 Jahren rund 268 €, mit 40 Jahren rund 331 € und mit 50 Jahren rund 422 € im Monat (Orientierungswert, Zuschuss 2027 laut Szenario). Zum Vergleich: Der GKV-Arbeitnehmeranteil liegt 2027 kinderlos bei rund 729,94 €.
Wie viel Geld braucht man, um privat versichert zu sein?
Der PKV-Beitrag hängt nicht vom Einkommen ab. Ein bestimmtes Einkommen brauchen nur Angestellte für den Zugang: Ihr regelmäßiges Jahresgehalt muss über der Versicherungspflichtgrenze liegen, 2026 über 77.400 €, 2027 laut Kabinettsbeschluss über 84.150 € (Bundesrat ausstehend). Selbstständige und Beamte können sich unabhängig vom Einkommen privat versichern; planen sollten sie den Beitrag dauerhaft und mit Reserve.
Ist die PKV im Monat teurer als die gesetzliche Krankenversicherung?
Oft nicht – vor allem bei gutem Einkommen und jungem Eintrittsalter. Der GKV-Beitrag steigt mit dem Einkommen: Freiwillig versicherte Selbstständige zahlen 2027 bis rund 1.402,50 € im Monat (kinderlos), Angestellte über der Bemessungsgrenze rund 729,94 € Arbeitnehmeranteil. In der PKV zahlt dagegen jede Person einen eigenen Beitrag; Kinder kosten je nach Tarif rund 160 bis 280 € im Monat.
Zählt der Selbstbehalt zu den monatlichen Kosten?
Er ist kein Monatsbeitrag, gehört aber zu Ihren Kosten, wenn Sie Rechnungen einreichen. Rechnen Sie ihn zur Sicherheit auf den Monat um: 1.200 € Selbstbehalt im Jahr sind bis zu 100 € im Monat. Für Angestellte gibt es auf den Selbstbehalt keinen Arbeitgeberzuschuss. Der Schätzer oben zeigt beide Werte.
Steigt der Monatsbeitrag in der PKV mit dem Alter?
Nicht allein wegen des Älterwerdens: Dafür bildet der Versicherer Alterungsrückstellungen, und der gesetzliche 10-%-Zuschlag dämpft den Beitrag ab 65 (§§ 149, 150 VAG). Beiträge steigen aber, wenn die Gesundheitskosten steigen – laut WIP 2006 bis 2026 im Schnitt um 3,4 % pro Jahr, in der GKV um 3,9 %.
Quellen
- PKV-Preisindex: Methodik und Musterbeiträge (Datenstand 18.10.2026) – eigene Erhebung aus veröffentlichten Musterbeiträgen
- HanseMerkur: PKV für Selbstständige – Start Fit und Top Fit (25/35/45 Jahre) – ohne Stand-Datum, abgerufen 18.10.2026
- Allianz: PKV für Selbstständige – Stand 2026, abgerufen 18.10.2026
- Stiftung Warentest: Private Krankenversicherung im Vergleich (Finanztest 3/2025) – 19.02.2025
- PKV-Verband: Warum die Beiträge steigen (Durchschnittsbeitrag, WIP-Vergleich) – abgerufen 18.10.2026
- § 257 SGB V – Beitragszuschüsse für Beschäftigte – abgerufen 22.10.2026
- § 6 SGB V – Versicherungsfreiheit – abgerufen 22.10.2026
- §§ 149, 150 VAG – gesetzlicher Zuschlag und Gutschrift – abgerufen 18.10.2026
- § 10 EStG – Sonderausgaben – abgerufen 18.10.2026
Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen zu den Kosten der privaten Krankenversicherung nach Eintrittsalter und zum Weg zum PKV-Angebot (Stand: 22. Oktober 2026). Er ersetzt keine individuelle Beratung. Welche Lösung zu Ihnen passt, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab, z. B. Alter, Gesundheit, Einkommen und Familie. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität; Gesetze und Tarife ändern sich. Beitragsangaben: veröffentlichte Musterbeiträge bzw. Schätzspannen aus dem PKV-Preisindex (Datenstand 18.10.2026), ohne Risikozuschlag, inklusive gesetzlichem 10-%-Zuschlag – kein Angebot. Herausgeber: PKV-Preisindex.de. PKV-Preisindex.de ist kein Versicherungsmakler und bietet keine Versicherungs-, Rechts- oder Steuerberatung an; eine individuelle Beratung erfolgt ausschließlich durch spezialisierte Kooperationspartner mit Erlaubnis nach § 34d GewO.